Die ideale Tasche fürs Studentenleben.
VORTEILE
- großer Ordner hat Platz
- angenehme Größe
- Schulterpolsterung am Umhängegurt
- wasserdicht
- schnell verschließbar durch Klettverschluss
- ideal fürs Arbeits- und Schulleben
NACHTEILE
- durch begrenztes Volumen nicht für längere Fahrten geeignet
- keine Reflektoren
BEWERTUNG
Ich durfte die Ortlieb City Biker Radtasche über Outsidestories testen und möchte sie am Liebsten gar nicht mehr zurück senden. Sie ist die perfekte Tasche fürs tägliche (Studenten-) Leben. Ein Ordner/Block/Laptop und ein paar Kleinigkeiten, auf die man im Alltag nicht verzichten möchte, haben ideal Platz in der Tasche. Dank dem smarten Einhängesystem von Ortlieb kann man schnell zwischen Radtasche und Arbeitstasche switchen.
An meinen sportlichen Tagen benutzte ich ja die Ortlieb Urban Line und fuhr damit von mir daheim zur FH. An meinen unsportlichen Tagen fuhr ich mit dem Rad nur von mir zum Bahnhof und dann mit dem Zug weiter. Dafür verwendete ich die Ortlieb City Biker Tasche – als Kombi von Radtasche und Schultasche. Weiters verwendete ich sie auch um zum Nebenjob im Kino zu fahren (um Arbeitsgewand und „gesunde“ Jause zu transportieren).



Die Tasche hat kein unbegrenztes Fassungsvolumen, mit einem mittelgroßen Ordner ist sie zu 2/3 voll. Das darf man natürlich nicht vergessen – aber wenn man mehr Platz braucht, hat Ortlieb viele andere Radtaschen im Reportoire. Der City Biker ist für den alltäglichen Gebrauch und Nutzen wie z.B. als Arbeitstasche vorgesehen.
Das Befüllen der Tasche wird vereinfacht mit einer Netztasche und einem Schlüsselband. Weiters befindet sich unter der Netztasche noch ein Reißverschluss, welchen man öffnen kann und somit eine längliches „Fach“ entsteht, in welchen man z.B. dünne Notizhefter verstauen kann. Öffnet man die Tasche, so ist sie am oberen Ende der Öffnung versärkt, was das Entnehmen von Gegenständen aus der Tasche vereinfacht.



Nachdem die Tasche nun befüllt ist kommt der nächste Schritt: Die Montage an den Gepäcksträger. Hier hat sich Ortlieb ein smartes System einfallen lassen (welches sogar ich als absolute Nicht-Handwerkerin alleine montieren konnte): Man befestigt ein fixes Gestell am Gepäcksträger (s. Foto) und kann die Radtasche an diesem einhängen (Einhängesystem befindet sich an der Rückseite der der Tasche (fix)). Zuerst hängt man die Tasche unten ein, dann schiebt man sie seitlich in die Halterung. Zum Abnehmen muss man die Schnur (eigentlich ich es glaub ich ein ummantelter Draht – oder so ähnlich) nach oben ziehen und kann die Tasche dann seitlich wieder abhängen/ziehen. Was zudem sehr ansprechend ist: Das System ist für alle Ortliebtaschen gleich – das heißt man muss nur einmal das Gestell am Gepäcksträger montieren und kann dann verschiedene Ortliebtaschen darauf montieren. (Zur Veranschaulichung des Einhängesystems habe ich mit der Ortlieb Urban Line ein Video gemacht – bei Verständnisproblemen bitte in dieser Bewertung nachschauen.)





Das Einhängen:



Die Radtasche ist nun befüllt und montiert. Verschlossen wird sie mittels Klettverschluss am Deckel. Der Umhängegurt kann dabei an der Innenseite des Deckels (mit einer Klettverschluss Einklemmung) fixiert werden.

Nun geht’s ans Radeln. Was mir hier aufgefallen ist: Die Tasche besitzt keine Reflektoren. Grundsätzlich braucht sie nicht zwingend welche, da sie eh so dünn ist und deshalb das Rad nicht breiter macht. Dennoch bin ich der Meinung, dass jeder zusätzlicher Reflektor ist im Straßenverkehr Sinn macht.
Beeinträchtigen tut die Tasche beim Fahren überhaupt nicht.

Am Ziel angekommen, will man die Tasche natürlich nicht am Rad hängen lassen. Also zieht man die Schnur nach oben, zieht die Tasche setilich aus der Halterung und kann den Umhängegurt aus dem Taschendeckel lösen. Der Gurt hat eine verschiebbare Schulterpolsterung, was das Tragen der Tasche sehr gemütlich macht. Wenn man mal schnell weiter muss, kann man die Tasche auch am Henkel nehmen.



Wenn man einmal vom Regen erwischt wird, ist das kein Problem. Durch die Tasche kommt kein Tropfen Wasser durch. Anders zu anderen Radtaschen von Ortlieb hat diese Tasche kein Wickel-Verschlusssystem, sondern eines mit Deckel und Klettverschluss. Der Bereich der Seitenknicke ist verstärkt, sodass hier keine Undichten Stellen entstehen können. Weiters ist der Knick etwas weiter unten angesetzt, sodass auch von oben (an den Seiten) kein Wasser durchdringen kann. Auch der Boden der Tasche ist mit einem festen, neoprenartigen Material verstärkt, sodass er wasserdicht ist und nicht schnell aufreißt. Somit hat Ortlieb ein smartes wasserdichtes System geschaffen.
Die Tasche ist außen sowie innen wasserabweisend.


Zuletzt die Optik der Tasche: Diese wurde schlicht gehalten. Die Farben meiner Tasche sind schwarz und grau – dadurch ist sie leicht zu kombieren und sieht immer gut aus.



Fazit:
Die perfekte Studenten- bzw. Arbeitstasche für Radfahrer. Für den alltäglichen Gebrauch gemacht. Bis auf Reflektoren (welche jedoch nicht zwingend nötig sind) nichts einzuwenden!











